KUP-Service

   Wolfgang Hüller
Anbau schnellwachsender
Baumarten

Pappeln im Wald

Aufgrund des schnellen Jugendwachstums eignen sich Pappel auch für verschiedene Einsatzmöglichkeiten im Wald und lassen sich hervorragend mit nachhaltigen, naturgemäßen Waldbaukonzepten verbinden: Pappeln können sehr schnell erste Vorerträge liefern und den Rückfluss des eingesetzten Kapitals beschleunigen.

Vorwald bei Erstaufforstung

Pappeln erzeugen als sogenannter Vorwald sehr schnell ein mildes Innenbestandsklima, das für viele Waldbaumarten, die Probleme mit rauem Freiflächenklima haben ( Buche, Weißtanne, Eiche, Douglasie,…) gute Startbedingungen schafft. Die schnelle Beschattung verhindert eine flächige Vergrasung mit den sich daraus ergebenden Problemen.

Bei gleichzeitigem Anbau mit den Hauptbaumarten kommen als potentielle Anbaufläche die späteren Rückegassen und eventuell mosaikförmig eingemischten Gruppen in Frage. Die Pappeln können dann z.B. 20-30 Jahren vorzeitig geerntet werden, ohne dabei Schäden an den Hauptbaumarten zu verursachen.

Bei zunächst flächigem Anbau wird nach z.B. 15 Jahren ein größerer Teil der Pappeln entnommen. An diesen Stellen werden dann die Hauptbaumarten eingebracht.

Schnelle Bestockung von Kalamitätsflächen

Als potentielle Anbauflächen kommen neben Erstaufforstungsflächen auch durch Windwurf, Schneebruch und Insektenfraß entstandene Kalamitätsflächen in Frage.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit sind Flächen, bei denen ein Baumartenwechsel geplant ist (z.B. von Fichte zur Eiche).

Sollte die Fläche aufgrund von aktuellem Pflanzgutmangel nicht sofort mit der gewünschten Baumart bepflanzt werden können, lässt sich die Ernte der Fichten nicht aufschieben. Hier besteht die Möglichkeit einer temporären Bepflanzung mit Pappeln. Es wird eine Vergrasung/Verbuschung der Fläche verhindert und je nach Pflanzgutverfügbarkeit der Hauptbaumarten kann nun der Erntezeitpunkt der Pappeln flexibel gewählt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt kann auch schon ein nennenswerter Vorertrag erzielt werden.

Auf diesen Flächen kommen meist Ruten oder Setzstangen zum Einsatz, die außer eventuellem (Einzel-)Wildschutz keine weitere Kulturpflege brauchen.

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Wolfgang Hüller
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